OLIVER ZETER
Eine Idee und ein Bär
Als Oliver Zeter mit 40 Jahren vom Weinhandel zum Weinmachen wechselte, gab es zunächst nichts: kein Weingut, keine Reben, keine Technik, aber eine klare Idee. Seine Familie ist seit Generationen in der Pfalz verwurzelt, und genau dort begann er 2007 mit seinem ersten Jahrgang, Weine mit eigener Handschrift und Charakter zu schaffen.
Auch das Logo erzählt diese Geschichte: Der trinkfreudige Bär stammt aus der Feder des bekannten Pfälzer Malers Otto Dill. Ursprünglich als Postkarte für Zeters Uropa Walter Baer gezeichnet, begleitete der Bär Oliver Zeter ein Leben lang. Früh war klar, dass dieser Charakterkopf mit menschlichen Zügen zum Sinnbild seiner Weine werden sollte, eigenständig, kraftvoll und unverwechselbar.


Pfalz, Lagenvielfalt und Besonderheiten
Die Pfalz mit ihrem milden Klima und ihren fruchtbaren Böden bildet die Grundlage für den Stil der Weine. Als Lagensammler arbeitet Oliver Zeter mit unterschiedlichsten Kleinklimata, von Kallstadt im Norden bis Siebeldingen im Süden. Diese Vielfalt ermöglicht den Anbau zahlreicher Rebsorten, darunter Pinot Noir, Riesling, Chardonnay, Chenin Blanc, Viognier, Semillon, Syrah und Cabernet Franc. Besonders prägend ist Sauvignon Blanc, seit über 15 Jahren steht der Name Oliver Zeter synonym für Sauvignon Blanc von Weltformat. Durch intensives Studium der Terroirs und Klone hat die Rebsorte in der Pfalz eine neue Heimat gefunden. Alle Weine eint ein klares Ziel, sie sollen Essensbegleiter sein, mit Struktur, Zug und Charakter, niemals laut oder vordergründig.

Wo Wein Zeit bekommt – Der Keller als stiller Mitgestalter
Das Herzstück des Anwesens ist der eineinhalbstöckige Gewölbekeller. Seine konstanten Temperaturen und die natürliche Ruhe bieten ideale Bedingungen für die Reifung der Weine. Hier lagern die besten Rotweinfässer ebenso wie Amphoren, in denen der Wein langsam und kontrolliert seine Struktur, Tiefe und Balance entwickelt. Der Keller ist bewusst als Ort der Entschleunigung gedacht, der Ausbau erfolgt typgerecht und mit Geduld, in Stahl, Holz, Beton oder Terrakotta. Jede Lagerform bringt ihre eigenen Vorteile mit sich und wird gezielt eingesetzt, um Herkunft, Rebsorte und Jahrgang bestmöglich zur Geltung zu bringen. So entstehen Weine mit Klarheit, Spannung und Charakter, die nicht von Technik geprägt sind, sondern von Zeit und Ruhe.


Verbindung zur Sansibar
Die Verbindung zur Sansibar reicht bis zum Ursprung des Weinguts zurück. Herbert Seckler und sein Team waren 2007 die ersten Kunden und kauften vom Jungfernjahrgang die komplette Menge, bis auf rund 100 Flaschen für den Eigenbedarf. Aus dieser frühen Begeisterung entwickelte sich eine enge, langjährige Zusammenarbeit. Heute entstehen regelmäßig exklusive „only Sansibar“-Abfüllungen, zudem finden sich einige der besten Weine von Oliver Zeter auf der umfangreichen Weinkarte der Sansibar.

