Eine Stunde später, es geht gegen neun, trudeln alle in der “Cucina della Mama” ein. Es wird ein längerer Abend, schön eng und gemeinschaftsfördernd; die Weine aus den großen “Sansibar”-Magnums gehen nicht aus. Dort, in Sylts legendärer Strandbaracke, treffen wir am Samstag Mittag nach einer vom Roadbook durchaus verständnisvoll geleiteten Sylt-Rundfahrt ein. Das Service-Team von “Stand By” rangiert die Fahrzeuge nach Schönheit den Weg hoch, die dekorativsten stehen direkt vor dem Restaurant und werden von den vielen Gästen bewundert und natürlich tausendfach fotografiert: “Mutti, nu stell Dich doch nochmal vor den dicken Grünen!” So manch Sonnenhungrigen hält es nicht im Restaurant, alle Außenplätze, alle Strandkörbe sind besetzt, die Temperaturen haben einen Satz nach oben gemacht. Und wer sich für die wattierte braune Trophy-Jacke (nur Lemcke trägt eine in grasgrün) entschieden hat, fühlt sich darin im Freien pudelwohl. Auf den langen Holztischen im Innern, auf der bevorzugten Seeseite, werden uns derweil die berühmten “Sansibar”-Antipasti serviert, gefühlte zwanzig Gänge, und als wir alle erleichtert denken, das wars, kommt noch ein gigantisches Rinderfilet, rot, zart und von wunderbarem Geschmack auf würzigem provencalischem Gemüse. Dazu rauscht ein eiskalter Rosé aus derselben Gegend ins Glas; einige reagieren mal wieder in unbesorgter Fröhlichkeit auf das “Don’t drink and drive, please!” im Programm mit dem bekannten Hamburger Laissez-faire-Motto “Gar nicht ignorieren!"
Anschließend paradieren die Autos in Kampen, auf dem Parkplatz vor der Chopard-Boutique. Noch mehr Bewunderer, noch mehr Amateurfotografen, und wir bleiben beim Rosé, zur Abwechslung mal wieder einem prickelnden. “Sonne, Champagner und Chopard”, sagt eine Trophy-Lady aus Düsseldorf, die freilich aussieht, als hätte sie von denen schon alles, “schöner gehts doch gar nicht mehr.” Wir ziehen die Sonnenbrillen an und blinzeln in den blauen Himmel, spätestens jetzt haben wohl alle verstanden, was der Veranstalter unter den Programmpunkten “Genuss und Spaß” versteht. Wie der Dichter an dieser Stelle gern schreibt: Der Rest ist schnell erzählt. Am nächsten Tag finden sich alle Autos, vom “Stand By” Team in nächtlicher Arbeit frisch gewaschen und poliert, auf dem Parkplatz der Sturmhaube in Kampen ein. Hier scheint noch mehr Sonne, klicken noch mehr Kameras. Es ist das Grande Finale, der “Concourse d’Elegance”!Die Trophy endet programmgemäß: fidel und frohgemut.

AuszeichnungenAuszeichnungen des Restaurants und Weinhandels Sansibar Sylt

