ProWein
Das große Klassentreffen der Weinbranche, jedes Jahr im März in Düsseldorf. Matthias und ich wollten auch hin, mal wieder allen Hallo sagen, vielleicht das eine oder andere Weingut "entdecken", an den Abenden mit netten Leuten essen und trinken. Es war alles generalstabsmäßig geplant: Samstagmorgen Flug nach Düsseldorf, einchecken im Hotel, mit Freunden eine Kleinigkeit essen, ab zur ersten Händlerprobe und abends noch schnell ein paar Nudeln bei einem In-Italiener. Toller Plan!! Leider machte uns eine Nebelbank einen Strich durch die Rechnung: Statt gemütlich im Air Berlin Flieger eine Sansibar Currywurst zu essen, standen(!) wir 4 Stunden später im Zug. Ab Niebüll durften wir dann sitzen... Nachdem wir um 23.30 dann endlich in Düsseldorf das Hotel bezogen hatten, hat es nur noch zu einem Bier in der (fürchterlichen) Hotelbar während des wohl langweiligsten Boxkampfs des Jahres gelangt... Am nächsten Morgen ging es dann früh zur Prowein, und dort wurden wir schnell für die traumatische Anreise entschädigt. Ein großes Hallo, kommt her, wir haben was Neues... Das ging den ganzen Tag so, und die eine oder andere "Neuheit" wird sich in nächster Zeit im Programm wiederfinden. Groß neue Trends konnten wir nicht entdecken, wie eigentlich immer war die Deutschland-Halle brechend voll, während in der Frankreich-Halle die meisten Winzer und Weinmacher mehr mit Ihren Handys beschäftigt waren. Weiterhin auch großes Interesse an der neuen Welt, Südafrika immer noch stark im Aufwind. Montagabend endete die Messe (für uns) bei der Party der Sommelierunion in der Düsseldorfer "Nachtresidenz", ein echt gelungenes Fest mit 1500 Weinleuten ohne Ärger, ohne Streit, einfach nur friedlich und feucht-fröhlich. Vielleicht lag das daran, das es nur Wein und Wasser gab. Ein Dankeschön an dieser Stelle noch mal an den großartigen DJ, der die Menge unglaublich im Griff hatte. Dienstagmorgen saßen wir dann im Flieger nach Hause, zusammen mit (fast) der gesamten Sylter Gastronomie... Wer hat eigentlich während der Messe auf Sylt gearbeitet?? Es hat sich gelohnt, es hat Spaß gemacht, und so Kleinigkeiten, wie zum Bsp. dass das Taxi vom Airport Hotel zum Terminal 29,- Euro kostet, das zusammengebrochene Bett (nein..., beim Schlafen!!!!), der Schwarzfahrer auf Turkey, der den Schaffner verprügeln wollte, sind recht schnell vergessen!
Prowein, wir kommen wieder!
Torsten




















